Heizung in Straubing

Heizung planen, erneuern, warten.

Fruhstorfer berät zu Heiztechniken, plant Heizungsanlagen und übernimmt Servicearbeiten in Straubing. Zum Spektrum gehören Pelletheizungen, Hackschnitzelanlagen, Scheitholzfeuerungen und Wärmepumpen. Vor einer Erneuerung werden Gebäude, Wärmebedarf und vorhandene Leitungen gemeinsam betrachtet. Danach folgen Variantenvergleich, Ausführung und Wartungsplanung. Das Ergebnis wird am konkreten Gebäude dokumentiert.

Heizungstermin anfragen

Thermografie01
VORLAUF ↗↙ RÜCKLAUFFRUHSTORFER / TECHNISCHE STUDIE
01 / Technik im ZusammenhangSchematische Illustration

Der Heizkreislauf

Wärme muss ankommen.

Ein hydraulischer Abgleich verteilt Heizwasser so, dass jeder Heizkörper die geplante Menge erhält. Die Zeichnung zeigt Vorlauf, Verteiler, Heizkörper und Rücklauf als ein zusammenhängendes System.

Welche Technik passt?

Wärmepumpe

Für Gebäude, in denen niedrige Vorlauftemperaturen und die Wärmequelle zusammenpassen.

Wärmepumpe prüfen

Biomasse

Pellets, Hackschnitzel oder Scheitholz als Optionen für passende Lager- und Heizräume.

Biomasse ansehen

Tausch & Förderung

Fördermöglichkeiten verändern die Investitionsrechnung. Stand und Zuständigkeit müssen geprüft werden.

Förderung kalkulieren

Fakten zur Planung

Leistung
Beratung, Planung, Service
Techniken
Holz, Pellets, Wärmepumpe
Gebiet
Straubing und Umgebung
Termin
Nach Bestandsaufnahme

Häufige Fragen

Wann lohnt sich ein Heizungstausch?

Ein Tausch wird prüfenswert, wenn Reparaturen häufiger werden, der Brennstoffverbrauch steigt oder Ersatzteile absehbar fehlen. Entscheidend ist nicht allein das Alter des Kessels. Heizlast, Heizflächen, Schornstein, Warmwasser und Leitungszustand müssen gemeinsam betrachtet werden. Die Bestandsaufnahme trennt technische Notwendigkeit, mögliche Weiterverwendung und einen bloßen Wunsch nach neuer Technik. Erst danach lässt sich sagen, welche Arbeitsschritte und welche Variante für das Gebäude sinnvoll sind.

Kann eine Wärmepumpe im Altbau funktionieren?

Das kann funktionieren, wenn Gebäudehülle, Heizflächen, Vorlauftemperatur, Wärmequelle und Aufstellort zusammenpassen. Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur des Heizwassers auf dem Weg zum Heizkörper oder zur Flächenheizung. Vor der Entscheidung werden Baujahr, Fenster, Dämmung, Raumtemperaturen und vorhandene Heizkörper geprüft. Falls einzelne Räume mehr Leistung brauchen, wird diese Abgrenzung in der Planung sichtbar. Eine pauschale Zusage nur anhand der Wohnfläche wäre nicht belastbar.

Was gehört zur Planung?

Zur Planung gehören Heizlast, Wärmeverteilung, Aufstellort, Leitungen, Speicher, Regelung, Warmwasser und späterer Wartungszugang. Heizlast bedeutet die rechnerisch erforderliche Wärmeleistung bei festgelegten Auslegungsbedingungen. Im ersten Schritt wird der Bestand mit Typenschild, Verbrauch und Störungen aufgenommen. Danach werden Wärmeerzeuger und Heizflächen verglichen. Zum Schluss werden Leitungswege, Bedienung und Service festgelegt. So bleibt nachvollziehbar, welche technische Entscheidung zu welchem Gebäudeteil gehört, auch bei jeder geplanten Änderung am System.

Wer wartet die Anlage?

Der Kundendienst übernimmt Wartung, Störung und Reparatur an Heizung und Sanitär. Wartung bedeutet die planmäßige Prüfung und Pflege; sie ersetzt keine Reparatur und verhindert nicht jeden Ausfall. Für die Einordnung helfen Anlage, Baujahr, Anzeige, betroffene Funktion und Zeitpunkt des Fehlers. Je nach System werden unter anderem Brennstoffweg, Abgasführung, Pumpen, Filter, Regelung oder Dichtheit betrachtet. Der genaue Umfang entsteht aus Anlage und Herstellerangaben.

Wie starte ich?

Für den ersten Kontakt reichen Adresse, aktuelle Heizungsart, Baujahr und eine kurze Beschreibung des Anliegens. Hilfreich sind zusätzlich Fotos vom Typenschild, vom Heizraum und von einer Anzeige sowie der Jahresverbrauch, sofern er vorliegt. Bei einem geplanten Tausch sollte auch die gewünschte Warmwasserbereitung genannt werden. Daraus lässt sich der Ortstermin vorbereiten; eine verbindliche Empfehlung entsteht erst nach der Prüfung von Gebäude, Leitungen und Wärmeverteilung.

Heizung vor Ort besprechen

Vom Wärmebedarf zur Anlage.

Die alte Kesselleistung ist kein zuverlässiger Ersatz für eine Heizlastberechnung. Heizlast bedeutet die rechnerische Leistung, die ein Gebäude am kalten Auslegungstag benötigt. Dafür zählen Baujahr, Fenster, Dämmung, Raumtemperaturen und Nutzung. Der Brennstoffverbrauch liefert eine Richtung, ersetzt aber nicht die technische Prüfung.

Im zweiten Schritt werden Heizflächen und Vorlauf betrachtet. Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur des Heizwassers auf dem Weg zum Heizkörper oder zur Flächenheizung. Niedrige Werte erleichtern den Betrieb einer Wärmepumpe; größere Heizkörper, Dämmmaßnahmen oder ein hydraulischer Abgleich können die Wärmeverteilung verbessern.

Danach folgen Aufstellort, Leitungswege, Speicher, Regelung und Warmwasser. Bei Pellets, Hackschnitzel oder Scheitholz kommen Lagerraum, Beschickung und Schornstein hinzu. Bei einer Wärmepumpe müssen Wärmequelle, Schall, Luftführung und Wartungszugang zusammenpassen. Jede Technik wird deshalb am Gebäude und nicht nur am Prospekt verglichen.

Ein Ablauf mit vier Prüfpunkten.

  1. Bestand: Typenschild, Baujahr, Verbrauch und Störungen dokumentieren.
  2. Wärme: Heizflächen, Vorlauf und Warmwasserbedarf prüfen.
  3. System: Wärmeerzeuger, Speicher, Leitungen und Bedienung vergleichen.
  4. Service: Wartungszugang, Ersatzteile und Zuständigkeit festlegen.

Richtwerte, Stand 09/2026, vor Veröffentlichung vom Kunden bestätigen. Förderbedingungen und Zuständigkeiten ändern sich; verbindliche Auskünfte geben BAFA und KfW. Fruhstorfer kann technische Angaben für die Prüfung bereitstellen, die Entscheidung trifft die Förderstelle.

Techniken mit unterschiedlichen Nebenbedingungen.

Eine Wärmepumpe nutzt eine Wärmequelle und hebt deren Temperatur mit Strom an. Für die Auswahl zählen Heizlast, Vorlauf, Wärmequelle, Schall, Platz und Wartungsweg. Eine Pelletheizung benötigt dagegen trockene Lagerung, eine Zuführung, einen passenden Kessel und einen zugänglichen Abgasweg. Hackschnitzel stellen eigene Anforderungen an Brennstoff, Lieferweg und Lagerlogistik. Bei Scheitholz kommen Handbeschickung und der notwendige Bedienraum hinzu.

Diese Begriffe beschreiben die technische Abgrenzung, nicht automatisch eine Empfehlung. Ein Gebäude mit kleinen Heizflächen kann andere Vorbereitungen brauchen als ein Gebäude mit Flächenheizung. Ein enger Heizraum kann Speicher, Pumpe oder Wartung erschweren. Bei Warmwasser muss außerdem geklärt werden, ob mehrere Entnahmestellen gleichzeitig versorgt werden sollen. Jede Variante wird deshalb an Bestand und Nutzung gespiegelt.

Vier Schritte bis zur belastbaren Variante.

  1. Aufnehmen: Typenschild, Baujahr, Verbrauch, Heizflächen, Leitungen und Störungen dokumentieren.
  2. Berechnen: Heizlast und erforderliche Vorlauftemperatur vom alten Kesselwert abgrenzen.
  3. Vergleichen: Wärmeerzeuger, Speicher, Warmwasser, Aufstellort, Schornstein und Bedienung gegenüberstellen.
  4. Abstimmen: Ausführung, Wartungszugang, Zuständigkeit und mögliche Förderung mit aktuellem Stand prüfen.

[[ANGABE FEHLT: Preis- und Zeitspannen für Heizungsplanung, Tausch und Wartung.]] Ohne bestätigte Betriebsdaten werden auf dieser Seite keine Kosten, Fristen oder Reaktionszeiten erfunden.

Was im Bestand sichtbar werden muss.

Bei älteren Anlagen ist der Heizraum oft über mehrere Umbauphasen gewachsen. Ein Typenschild zeigt den Wärmeerzeuger, aber nicht automatisch den Zustand von Pumpe, Speicher, Ventilen oder Leitungen. Deshalb werden Anschlüsse, Absperrungen und der Zugang für Wartung mitbetrachtet. Ein hydraulischer Abgleich verteilt Heizwasser so, dass die Heizflächen die geplante Menge erhalten; er kann erst sinnvoll beurteilt werden, wenn Heizflächen und Räume bekannt sind.

Die Planung endet nicht mit dem Einbau. Bedienung, Regelung und Fehleranzeige müssen für die spätere Nutzung verständlich bleiben. Ein Wartungstermin braucht Platz und sichere Zugänge. Bei Biomasse gehören Reinigung und Brennstoffweg dazu, bei einer Wärmepumpe Schall, Luftführung und die Erreichbarkeit der Außeneinheit. Diese Punkte werden vor der Ausführung als Ablauf festgehalten.